Viele Monate des Reisens sind bereits vergangen, doch es ist noch nicht vorbei. Macht man sich auf die Suche, dann findet man ueberall Abenteuer! Nur los gehen muss man. Und genau das habe ich wieder vor. Wohin? Einfach immer der Nase und dem Herzen nach. Für Interessierte gibt es hier die Fortsetzung von sabsbabsundanneinaustralien.blogspot.com!

Saturday, November 1, 2014

Die letzten Tagen im Sueden Frankreichs



Achtung

Am naechsten Tag ging es auf in die Berge. 
Da wir nicht unser ganzes Gepaeck mitnehmen wollten, suchten wir einen Platz um es unterzustellen und fanden ein nettes, aelteres Paar, bei welchem wir unsere Sachen fuer einen Tag lassen konnten.

 
 
Den Weg zu finden war nicht sehr einfach. Wir hatten keine genaue Karte und waren auf die Richtungsangaben von Menschen angewiesen. Irgendwann fanden wir ihn dann doch und je hoeher wir kamen, umso schoener wurde es.

 



 

 Wir liefen ungefaehr 4 Stunden bis wir an einer kleinen Berghuette ankamen. Es war erstaunlich - hatte es die ganze Zeit nicht geregnet, fing es doch genau in dem Moment an, als wir direkt davor standen!

 

 Fuer uns war das in dem Moment allerdings ueberhaupt kein Problem, denn bei heisser Schokolade und Kaffee, machten wir es uns stundenlang vor dem angenehm warmen Kamin bequem. Immer wieder legte der Eigentuemer des Hauses Holz nach und unterhielt sich mit uns.

 

 Als es immer spaeter wurde und der Regen nicht aufhoerte, machten wir uns schon Gedanken - wir wollten doch eigentlich heute noch den Abstieg beginnen!?
Aber es schuettete wie aus Eimern, kleine Baeche und Seen hatten sich schon gebildet, wuerde man hinaus gehen, waere man in sekundenschnelle nass bis auf die Haut!
Also erkundeten wir uns nach einem Schlafplatz und stellten uns schon einen unglaublich hohen Preis vor - aber nein! Fuer 7 Euro koennten wir hier unterkommen!


Unglaublich, wie erleichtert wir waren. Natuerlich hatten wir weder Zahnbuerste noch Schlafsack mit und auch kein Essen. Aber die Menschen dort waren so unglaubllich nett!
Wir durften ihnen ein wenig Brot und Kaese abkaufen und sie gaben uns die "Reste" von ihrem warmen Abendbrot.
Als ein vollkommen nasser Wanderer das Haus betrat, reichten sie ihm trockene Kleidung. Er war ein Englaender und er war den ganzen Tag gelaufen, wir freundeten uns mit ihm an und verbrachten den Abend zusammen.

 

 Aber da war noch eine ganz andere Gruppe von Menschen in der Herberge untergekommen und mit ihnen Kontakt aufzunehmen, war unglaublich spannend! Denn sie waren eine Filmcrew. Unter ihnen war eine 86-Jaehrige Frau, die frueher regelmaessig mit ihrer Familie den Berg "Pica del Canigo"
erstiegen hatte, 2784 m ueber dem Meeresspiegel. 
Nun hatte sich ihre Enkeltochter vorgenommen einen Kurzfilm darueber zu drehen, wie ihr Grossmutter mit 86 Jahren noch einmal den Berg erstieg. 
Das bedeutete fuer die alte Frau allerdings, dass sie in dieser Woche vier mal diesen Berg hinauf und hinunter laufen wuerde. Eine unglaubliche Leistung, selbst wir waren geschafft als wir oben ankamen!
 
Der Esel half der Kameracrew jeden Tag, die ganze Technik den Berg hinauf zu tragen
 Ungefaehr 7 Monate benoetigten sie fuer die Vorbereitung, Aufnahme und das Zuschneiden des Filmes. Nur eine Darstellerin spielte darin und Stimmen wurden nicht aufgenommen. 7 Monate, fuer einen Kurzfilm der nur 12 Minuten dauern wird!

 

 Am naechsten Tag erstiegen auch wir den "Pica del Canigo" zusammen mit dem Englaender und brauchten ungefaehr anderthalb Stunden um hinauf zu kommen. Eine kleine Kletterpartie war auch dabei und dann genossen wir die Aussicht!

Auf dem "Pica del Canigo", 2784m
Zurueck an der Berghuette verabschiedeten wir uns von dem Englaender und begannen den Marsch zurueck in's Dorf. Wir waehlten eine andere Route, fanden kleine Hoehlen und alte Haeuser.

 

 

 Unten angekommen holten wir unser Gepaeck ab, erfuhren, dass die Tochter des aelteren Paares, bei denen wir unsere Sachen gelassen hatten, in Dresden wohnt und fuhren weiter nach "Perpignan". Als wir ankamen regnete es und uns blieb nichts anderes uebrig, als wieder eine Unterkunft zu bezahlen.
Verruekterweise kostete die Nacht im Hotel 1 Euro weniger als im Hostel.
Also hatten wir eine "Luxusnacht" bei der es allerdings an einer Kueche fehlte - wir kochten heimlich im Zimmer mit unserem Campingkocher Nudeln mit Pesto.

Ueberall trocknen unsere nassen Sachen, zwischen allem kochen die Nudeln auf dem kleinen Kocher - Backpackerstyle geht auch im Hotel!
Das Theater in "Perpignan"
"Perpignan"
 

 

 Langsam kamen wir dem Spanischen naeher, in kleinen Schritten reisten wir die Kueste hinunter. Bevor es fuer uns aber am naechsten Tag nach Barcelona gehen sollte, beschlossen wir noch einen Stop bei einem alten Bekannten einzulegen - Captain Joe!
Wir hatten ja vor ein paar Tagen schon einmal auf seinem Boot geschlafen, waren mit ihm zu den heissen Quellen gefahren und hatten eine Nacht in seiner Farm verbracht. 
Wir freuten uns sehr ihn noch einmal zu sehen, unternahmen eine Spritztour bei Nacht, er liess uns das Boot steuern und letztendlich verbrachten wir unsere letzte Nacht in Spanien noch einmal auf seinem Boot.

Boot fahren mit Captain Joe
 

 Schon bei unserem ersten Besuch hier hatten uns alle von einem malerisch schoenen Oertchen gleich in der Naehe erzaehlt, wir waren allerdings nicht dorthin gelaufen. Als wir nun zum wiederholten Male davon hoerten, machten wir uns am naechsten auf und liefen ca. 5 km nach "Colleur". Der Weg war wirklich schoen, aber leider erschien mir das Gepaeck auf meinem Ruecken unglaublich schwer.


 Als wir allerdings in "Colleur" ankamen wurden wir belohnt. Wahnsinn, war dieser Ort schoen! Ueberall kleine, verwinkelte Gassen mit alten Haeusern, bunt angemalt, so viele Farben in einem Ort! Kleine niedliche Laeden, Blumentoepfe an den Fenstern und Waescheteile, die im Wind flatterten.
 


 

 Dann auch noch ein weisser Strand, strahlend blaues Wasser, eine Burg ragt ueber das Ufer hinaus bis in's Meer hinein. Ueberall Klippen, Felsen, Strassen durch die huegelige Landschaft. Das war wahrlich ein guter Abschluss fuer Frankreich.


 Mit dem Bus fuhren wir bis an die franzoesische Grenze, dann ging es durch einen kleinen bunten Tunnel unter der Erde zum Bahnhof. 
Eigentlich hatten wir vorgehabt nur ein paar Tage in Frankreich zu verbringen, aber Plaene werden auf der Reise sowieso immer wieder ueber den Haufen geworfen. Der Sueden Frankreich hat uns so sehr beeindruckt, dass wir letztendlich 15 Tage dort verbrachten. Ich wuerde es jedem Reisenden empfehlen!

Zum Bahnhof an der franzoesischen Grenze
Auf nach Barcelona, Spanien!

Monday, October 13, 2014

Auf in die Pyrenaeen!

Nachdem wir die ersten 13 Tage immer eine Unterkunft bei Freunden gehabt hatten, freuten wir uns nun auch auf unsere ersten Zeltnaechte.
Die erste Nacht war etwas verrueckt. Wir wollten eigentlich ein paar Kiloometer laufen gehen, da nahm uns eine nette Frau mit und als wir ankamen wo wir waren, hatten wir eigentlich gar nicht genau dort hin gewollt, wo wir waren! Aber egal - unsere erste Zeltnacht war am Strand!


"Gruissan"
Am naechsten Tag versuchten wir wieder ein paar Kilometer zu wandern. Im Regen. Keine gute Idee.
Als wir nach vielen Kilometern endlich in irgendeinem Ort ankamen und nach dem Weg fragten, erzaehlte man uns lachend auf franzoesisch, wir sollten schwimmen, denn es gaebe keinen anderen Weg als genau uebers Wasser.
Dabei hatten wir sogar eine Frau in der Touristeninformation nach dem Weg gefragt und sie hatte uns auf deutsch bestaetigt, dass wir dort lang muessten.

Aller Anfang ist eben schwer und wir kehrten um. Uns nahm sogar Jemand mit zum Bahnhof und mit dem Zug ging es weiter nach "Perpignan". Dort stand im bunten Bahnhof ein Klavier und als ich ein paar Lieder traellerte, gesellte sich ein aelterer Mann dazu und wir hatten solch einen Spass, gemeinsam zu musizieren, dass er das am Liebsten wiederholt haette und mich in Madrid wieder treffen wollte!
Ein junger Mann mit Dreadlocks kam zu mir, reichte mir seine Hand und sagte einfach nur "Danke".
Eine deutsche Touristengruppe ging zufaellig vorueber und teilte mir aufgeregt mit, wie ungewoehnlich es war, irgendwo in Frankreich "PUR" zu hoeren, in einem kleinen Bahnhof am Klavier.


In "Le Soler"
Am naechsten Tag fingen diese ganzen verrueckten Begegnungen an, die ich so sehr mag!
Wir waren Abends am Strand von "Argeles" angekommen, irgendwo ausgestiegen und hatten uns ein wenig geaergert - da waren nur Boote und Hafen weit und breit, kein Platz fuer unser Zelt! Wir sprachen einen netten jungen Mann an, er ueberlegte wo wir heimlich unser Zelt aufschlagen koennten und nannte uns einen Park.
Wir unterhielten uns lange mit ihm. Er war derjenige, der die Boote reparierte und sie innen ausbaute, der Mechaniker. Selbst hatte er auch ein kleines Boot und nachdem er uns dessen Standpunkt auf der Karte gezeigt hatte, lud er uns auf ein Getraenk dorthin ein!
Der lustige Abende endete damit, dass wir als Erste ueberhaupt seine Bootskueche einweihten und diese Nacht auf dem Boot schliefen.

Unsere Nacht im kleinen Boot
 Am naechsten Tag Abend trafen wir ihn wieder. Er war echt ein Mensch mit gutem Herzen, so etwas spuert man irgendwie. Diesmal nahm er uns mit in die Berge, dort hatte seine Mutter eine Farm und baute Wein an, er und sein Bruder waren leidenschaftliche Mechaniker, die an jeglichem fahrbaren Untersatz herum bastelten (Autos, Boote, Motorraeder..). Der Bruder hatte fuer uns in der Kueche im Freien gekocht, direkt vor der Werkstatt und wir sassen noch lange dort, versuchten dem Hund auf Deutsch Befehle zu geben und unterhielten uns im lustigen "Franzoesisch-Deutsch-Englisch-Mix". Dann uebernachteten wir in der Farm.



Der naechste Tag wurde noch spannender. Wir waren nun irgendwo in den Bergen, der Anfang der Pyrenaeen und wollten noch weiter hinein. Wir erfuhren von einem ganz besonderem Zug, dem "Train Jaune" oder auch "gelber Zug" genannt. Er faehrt direkt in die Berge, aber ich ueberlegte trotzdem zuerst, ob es das Geld wohl wert sein wuerde.



Los geht´s!
"Sitzung zwingend"
Ganz ehrlich - Jede einzelne Minute war es wert! Wir fuhren in einem offenen Wagen mitten durch die Berge. Da waren Taeler und Fluesse neben uns, dann wieder steinige Huegel und bewaldete Flaechen.
Eine Strasse fuer die Autos schlaengelte sich in der Ferne immer an den Bergen entlang, wo sie wohl ankam?
An den Haengen hatten sich kleine Doerfer oder einzelne Farmen ausgebreitet.
Wir fuhren ueber Bruecken mit grossen Boegen und durch viele kleine, dunkle Tunnel.
Ich stand waehrend der Fahrt und der Fahrtwind blies mir ins Gesicht, das Geraeusch der alten Lok im Ohr, bueckte ich mich immer wieder, um nicht von kleinen Aesten erwischt zu werden, die direkt vor meiner Nase vorbei rauschten.








Unser Geld reichte nicht soweit um bis zum Ende zu fahren, also stiegen wir an der hoechsten Stelle in den Bergen aus und verbrachten eine Stunde in dem kleinen Ort. Dann ging es mit demselben Zug wieder zurueck.



Viel zu laut zum telefonieren
Auf dieser Heimfahrt erwartete uns das naechste Abenteuer.
Als der Zugfuehrer in einer Pause ausstieg, ich ihn gruesste, Chips anbot und wir uns mit ihm unterhielten, lud er uns ein den Zug zu fahren! Ich dachte zuerst er scherzte, aber er meinte es tatsaechlich ernst!
Also nahmen wir unser Gepaeck, machten uns auf in´s Zugfuehrerhaeusschen und er erklaerte uns ein wenig die ganzen Knoepfchen und Anzeigen. Wir durften den Lenker halten und immer wieder die kleine Stange darunter festhalten. Lies man los kam ein lautes Signal, dass anzeigen sollte, dem Zugfuehrer war etwas passiert!
Verfahren konnte man sich nicht und auch nicht falsch lenken, die Richtung fand er ja automatisch. Alles Ueberlebenswichtige uebernahm der Zugfuehrer gluecklicherweise selbst, er fuhr seit 16 Jahren diese Strecke.

Juhu, Zug fahren!


Was mich sehr bewegte - dieser Mann hatte seit 10 Jahren bewusst kein Englisch mehr gesprochen (trotz Arbeiten in einem Touristenzug!) Wegen irgendeiner Sportart in der die Englaender besser waren oder so.
Wir waren diejenigen, die ihn nach 10 Jahren dazu brachten wieder Englisch zu reden. Einfach so.

Wieder angekommen.
Ich bin sicher, dass wir auch auf unseren "Boots-Captain" einen guten Einfluss hatten. An diesem Abend holte er uns ab und fuhr uns zu den natuerlichen, heissen Quellen, mitten in den kalten Pyrenaen, die uns nicht mal der Mann in der Touristeninformation gennant hatte, da sollten keine Touristen hin.

Die heissen Quellen, recht unbekannt und schwer zu finden
Unser Captain, auf dessen Boot wir geschlafen hatten, war selbst seit 5 Jahren nicht dort gewesen, weil er einfach unglaublich viel arbeitete! Fuer ihn waren die Tage mit uns wohl wie ein Kurzurlaub. Er machte schoene Dinge, die im Alltag untergegangen waren und hatte in uns geduldige Zuhoerer gefunden, wenn es um mechanische Angelegenheiten und Beziehungsprobleme ging. Diese Treffen taten uns also Allen gut!

So unbekannt und schwer zu finden die heissen Quellen auch waren, dass wir sie fast gefunden hatten erkannten wir an der Masse an Campervans, die die Strassenseiten eingenommen hatten. Man koennte fast sagen, die Hippies hatten alles erobert!

Ueberall Autos und Campervans...


Es war so kalt dort oben in den Bergen, mitten in der Nacht, dass wir noch lange im Auto sitzen blieben und Musik hoerten. Sabs und ich froren so sehr, dass wir entschieden, anstatt zu zelten, wieder mit zur Farm zu kommen.
Aber erstmal wollten wir die Quellen auf jeden Fall sehen und bis dahin war es noch ein 15-Minuten-Marsch im Dunkeln, mit nur einer Taschenlampe.

Im Dunkeln stiegen wir diesen unausgeschilderten Weg hinunter
Auch ueber Fluesse muessten wir im Dunkeln und unter Stromzaunen hindurch.
Ich kann euch gar nicht dieses unglaubliche Gefuehl beschreiben, wenn man durchgefroren ist, bis auf die Knochen und dann mitten in der Natur, mitten in der Nacht, heisse Quellen findet. Natuerliche Becken mit 40 Grad heissem Wasser, verbunden mit kleinen Wasserfaellen und Steinen. Ueber einem der Sternenhimmel und die Kaelte, nur das Geraeusch vom Wasser und Nachtleben im Ohr, liegt man auf dem Ruecken und geniesst diesen unglaublich Einklang mit der Natur. Sie hat wohl kaum etwas Schoeneres kreiert als diesen Ort.



Die Hippies waren ueberall. Nackig liefen sie an uns vorbei und sagten freundlich "Gute Nacht". Als wir das Becken wechselten, stiess ich ausversehen an einen Fuss. Es dauerte eine Weile, bis wir in der Dunkelheit einen nackten Hintern ausmachen konnten - oder zwei? Ups. Wir hatten uns direkt neben einem Paar niedergelassen, dass gerade Liebe machte!

Oben das Becken war am heissesten. Je weiter hinunter man ging, umso kaelter wurde es.
Sie waren aber alle um die 40 Grad warm.
Weil es so schoen war, zelteten wir doch hier. Im Dunkeln gingen wir den steinigen Weg nocheinmal mit unserem vielen Gepaeck hinunter und hatten bei 8 Grad die kaelteste Nacht unserer bisherigen Reise.

Zelten in den Pyrenaeen - kalt!
Erst gegen 2,30 Uhr nachts gingen wir schlafen und gegen 5 wachte ich zitternd auf. Alle Klamotten die ich hatte, befanden sich mittlerweile an meinem Koerper, Schlafsack und Rettungsdecke oben drueber.
Ich erinnerte mich an die vielen Male meines Lebens, in denen ich ungluecklich um 6 Uhr frueh von der viel zu heissen Sonne geweckt wurde und ich es im Zelt vor Hitze kaum noch ausgehalten hatte. Nur noch 1 Stunde bis 6 Uhr!
Der Plan ging nicht auf. Als wir das naechste Mal aufwachten war es bereits 10 Uhr und bei einem Blick aus dem Zelt stellten wir fest, dass wir genau auf der Schattenseite der Berge lagen! Wir froren so sehr, dass wir uns sofort wieder auf in die heissen Quellen machten um sie auch einmal bei Tageslicht zu sehen. Ein Traum!

Unser Zeltplatz
Unsere bunte Ordnung
Irgendwo da stand unser Zelt
Dann ging es wieder zurueck. Wir liefen ungefaehr eine Stunde bis zum naechsten Ort, in dem der "Train Jaune" uns ein weiteres Mal mitnehmen wuerde.

Und irgendwo da unten sind auch die heissen Quellen versteckt
Der Weg zurueck
Angekommen in "Fontpedrouse", von wo aus der Zug fuhr


Ein sehr, sehr schoener Ort!


Der Zugfahrer vom Vortag hatte uns eine kleine Notiz mit seinem Namen und seiner Telefonnummer hinterlassen, damit koennten wir kostenlos fahren, sagte er. Bei Zweifeln sollten ihn die Kontrolleure anrufen.
Da nicht einmal Jemand die Tickets ueberpruefte, hatten wir eine kostenlose Zugfahrt.



Noch hatten wir nicht genug von den Pyrenaen, mit Zug und Bus fuhren wir weiter hinein.
Am Abend schlugen wir unser Zelt in "Taurynia" auf und hatten den Plan, am naechsten Tag einen Berg zu ersteigen. Aber dazu spaeter mehr.